Aller guten Dinge sind drei. Und so findet auch dieses Jahr wieder das Familienkino in der Stadtbibliothek Guben und in Zusammenarbeit mit dem Filmclub Güstrow e.V. statt. Diesmal nur schon vor den Feiertag. Im Rahmen des Gubener Adventskalenders werden am Montag, den 22.12.2025 der Film „Petterson und Findus – Das schönste Weihnachten überhaupt“ ab 15:00 Uhr sowie ab 18:00 Uhr die französische Komödie „Fast Perfekte Weihnachten“ gezeigt.
Der Dresdner Musiker und Sänger der Band Polarkreis 18 („Allein Allein”) Felix Räuber begibt sich auf eine einzigartige musikalische Entdeckung hin zu seinen, zu unseren Wurzeln hier in den Osten. Als Protagonist der ARD und MDR Erfolgsserie “Wie klingt Heimat” reist er durch sein Heimatland, um mit den Menschen, denen er begegnet, einen einzigartigen Soundtrack zu entwickeln. Die so entstandene Musik und die vielen Songs des Ostens, die er auf dieser Reise entdeckt, bringt Räuber nun auf die Bühne. Dabei wurden auch die zwei Episoden „Wie klingt Natur“ und „Wie klingt Zukunft“ gezeigt.
Der Einlass erfolgte ab 15:00 Uhr und die Veranstaltung begann um 16:00 Uhr. Der Ticketpreis betrug 20,00 €.
Ab diesem Jahr soll das Filmtheater Friedensgrenze wieder kontinuierlich als Kino genutzt werden, wozu wir sie herzlich einladen. Die Spielzeit 2025 widmet sich dazu besonders dem französischen Film, mit den folgenden sechs Komödien.
Die Filmvorführung beginnt um 19:00 Uhr. Der Einlass erfolgt ab 18:00 Uhr. Es herrscht freie Platzwahl.
Charles Duchemin, Restaurantkritiker und Herausgeber des „Guide Duchemin“, ist die letzte Bastion des guten Geschmacks und der feinen Küche. Sein Erzfeind Jacques Tricatel hingegen betreibt eine Fast-Food-Kette, in der den Franzosen künstlich hergestellte Lebensmittel serviert werden. Duchemin fühlt sich herausgefordert. Französische Kultkomödie mit Louis de Funès.
17.05.2025: Mein Liebhaber, der Esel & Ich
Die ambitionierte Lehrerin Antoinette freut sich auf den seit langem geplanten Urlaub mit ihrem heimlichen Geliebten Vladimir – dem attraktiven, aber verheirateten Vater einer ihrer Schülerinnen. Doch ihr Traum von ungestörter Zeit zu zweit zerschlägt sich, als Vladimirs Frau ebenfalls einen Wanderurlaub mit der ganzen Familie plant. Kurzerhand beschließt Antoinette, ihrem Liebhaber in den Süden Frankreichs nachzureisen. Vor Ort leiht sie sich für ihre Trekkingtour einen Esel, der sich als denkbar störrischer Begleiter, aber auch als ziemlich geduldiger Zuhörer erweist. Auf einsamen Trampelpfaden durch die malerische Natur sammelt Antoinette erfrischend neue Erkenntnisse über das Leben und die Liebe – bis sie plötzlich auf Vladimir samt Familie stößt.
22.06.2025: Birnenkuchen mit Lavendel
Seit dem Tod ihres Mannes kümmert sich Louise allein um ihre beiden Kinder Emma und Félix und bewirtschaftet außerdem noch den familiären Birnen- und Lavendelhof in der Provence. Sie kümmert sich um die Ernte und backt exzellenten Birnenkuchen, hat aber trotzdem Probleme, ihren Kredit bei der Bank zu bedienen. Die wirtschaftliche Zukunft ist düster, als Louise eine folgenreiche Begegnung hat: Aus Versehen fährt sie vor ihrem Haus einen Fremden an: Pierre. Er ist ordentlich, extrem ehrlich, sensibel und lebte bisher zurückgezogen und eigenbrötlerisch. Doch er geht aus sich heraus, wann immer er Zeit mit Louise verbringt – und das tut er fortan öfter, da er sehr gut mit Zahlen umgehen und der Witwe darum mit ihrem Betrieb helfen kann. Pierre freut, dass er so etwas wie ein Zuhause gefunden hat. Louise jedoch will ihn nicht zu nahe an sich heranlassen, denn sie leidet nach wie vor unter dem Verlust ihres Ehemanns …
12.07.2025: À la Carte! – Freiheit geht durch den Magen
Frankreich, 18. Jahrhundert. Das Prestige eines Adelshauses hängt vor allem von der Qualität seiner Tafel ab. Zu Beginn der Französischen Revolution ist die Gastronomie noch ein Vorrecht der Aristokraten. Als der begabte Koch Manceron vom Herzog von Chamfort entlassen wird, verliert er die Lust am Kochen. Zurück in seinem Landhaus bringt ihn die Begegnung mit der geheimnisvollen Louise wieder auf die Beine. Während sie beide Rachegelüste gegen den Herzog hegen, beschließen sie, das allererste Restaurant in Frankreich zu gründen.
16.08.2025: Unterwegs mit Jaqueline
Die schöne Kuh Jacqueline ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu präsentieren. Als er tatsächlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, gibt es für ihn kein Halten mehr. Mit der Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft treten Fatah und seine Kuh eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß einmal quer durch Frankreich. Im Laufe dieser Odyssee, die viele Überraschungen und unerwartete Wendungen bereithält, trifft Fatah viele ungewöhnliche Menschen, die ihm dabei helfen, seinen Traum wahr werden zu lassen.
20.09.2025: Die fabelhafte Welt der Amélie
Amélie lebt in ihrer eigenen fabelhaften Welt. Sie hat ein Auge für Details, die anderen entgehen, und einen Blick für magische Momente, die flüchtiger sind als ein Wimperschlag. Als sie beschließt, als gute Fee in das Leben ihrer Mitmenschen zu treten, wird sie zum Schutz- und Racheengel in einer Person. Nur wenn es um ihr eigenes Glück geht, steht Amélie sich selbst im Weg – bis ihr ein guter Geist auf die Sprünge hilft…
Anlässlich des Frauentags fand am 8. März die zweite Filmvorführung in diesem Jahr und gleichzeitig auch die erste in einer neuen Spielstätte statt. Aufgrund des samstäglichen Termins wurde die Filmvorführung dieses Mal ins Areal des Pflegefachzentrums in der Hegelstraße verlegt, genauer gesagt in die umgebaute, ehemalige Turnhalle der einstigen Pieck Schule. Über 80 BesucherInnen entschieden sich an dem Abend sich „Einfach mal was Schönes“ anzuschauen. In dieser deutschen Produktion ging es um die fast 40 jährige Karla, die sich dazu entschließt ihrem bisher unerfülltem Kinderwunsch künstlich nachzuhelfen. Nicht nur, dass plötzlich jeder aus ihrem Umkreis eine Meinung dazu hat, auch das Schicksal stellt sie mit dem jüngeren Ole noch einmal auf die Probe…
Das Filmteam bedankt sich beim Pflegefachzentrum für die Bereitstellung und Vorbereitung der Lokalität, sowie den Ausschank der Getränke.
Nachdem bereits im letzten Jahr mit „Die Unbeugsamen 2: Guten Morgen, ihr Schönen!“,in dem es um die Frauen in der DDR ging, der zweite Teil der Dokumentationsreihe in der Stadtbibliothek lief, wird nun ein Blick auf die geschichtlichen Entwicklungen auf der anderen Seite der Mauer geworfen. Der erste Teil wurde nun am 14.03.2025 um 18:00 Uhr gezeigt und zeichnete anhand von konkreten Beispielen die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik auf ihrem Weg im Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung nach.
Am Freitag, den 14.02. findet anlässlich des Valentinstages der Auftakt zur Kinospielzeit 2025 in der Stadtbibliothek Guben stat. Ab 19:00 Uhr wird der französische Film „Weinprobe für Anfänger“ gezeigt. Die Geschichte um den Weinhandlungsinhaber Jacques und die Hebamme Hortense findet sich in den Genres Komödie, Drama und Romantik wieder und hat eine Altersfreigabe ab 12. Wer sich nach dem Film von der Geschichte auch einmal live einen Eindruck verschaffen will, dem sei an dieser Stelle die Tournee der Komödie am Kurfürstendamm ans Herz gelegt.
Zum zweiten Mal bot die Stadtbibliothek Guben in Zusammenarbeit mit dem Verein Friedensgrenze e.V. und dem Filmclub Güstrow e.V. zwischen den Feiertagen ein Kinoerlebnis für die Familie an. Am 27.12.2024 wurde ab 15:00 Uhr der Film „Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten“ gezeigt. Dabei wurde das neugeborene Rentier Ailo ein Jahr lang auf seinem Weg durch die majestätische Natur Lapplands begleitet und die Zuschauer konnten dabei miterleben, wie es dabei neugierig auf andere Bewohner traf aber auch welche Gefahren auf ein Rentier lauern. Ab 18:00 Uhr konnten sich die Besucher über die britische Komödie „Grasgeflüster“ freuen, bei dem eine unerwartet verschuldete Hobbygärtnerin, nach dem Ableben ihres Gatten versucht, mit Hilfe ihres grünen Daumens sich über Wasser zu halten.
Am 09.05.2024 bot sich die Möglichkeit, dem Kinoerlebnis in Guben an einem ganz besonderen Ort nachzugehen, denn der Film wurde im Hauptsaal des Filmtheaters Friedensgrenze gezeigt. Damit wurde zur Feier des Tages das Gebäude erstmalig seit der Schließung vor 24 Jahren wieder zu einer Kinovorführung geöffnet. Diesmal präsentierten die Bürgerinitiative WirFürUns und der Friedensgrenze e.V. die Actionkomödie „Operation Fortune: Ruse de Guerre“. Über 40 Personen folgten bei schönstem Wetter der Einladung gemeinsam dem Filmvergnügen zu frönen. Besonderem Dank gilt an dieser Stelle auch unserem Partner dem Filmklub Güstrow e.V., der es sich hat nicht nehmen lassen bei der Filmpremiere in der Friedensgrenze dabei zu sein und uns personell und materiell zu unterstützen.
Am Freitag, den 8. März 2024 um 19 Uhr war es zum dritten Mal soweit: Kinoabend in der Stadtbibliothek Guben, organisiert von der Bürgerinitiative WirFürUns, der Stadtbibliothek und dem Verein der Friedensgrenze. Anlässlich des internationalen Frauentages hatten die Initiatoren den Episodenfilm „Wunderschön“ ausgewählt und damit auch den Nerv des Publikums getroffen. An die 100, vor allem weibliche Besucher, folgten den Episoden, die die Erwartungen der Gesellschaft an die Rolle der Frau in verschiedenen Altersabschnitten und Lebenssituationen anschaulich verdeutlichte. Von einem kleinen Mädchen über eine junge Frau, die versucht im Modellbusiness zu bestehen, ihrer Schwester – einer jungen Mutter, deren Singlefreundin und der Mutter der beiden Schwestern wurde so ein ganzes Leben mit den widerstrebenden Anforderungen an das Frauenbild thematisiert und ruft damit zum Feiern und Nachdenken über die Herausforderungen der Weiblichkeit auf.
Kurz nach Ostern und mitten in den Ferien war es wieder soweit und das Kino organisiert von Bürgern für Bürger öffnete wieder seine Pforten. Dabei bot sich dem interessierten Publikum ein dreiteiliges Angebot an verschiedenen Genres. An an jüngeres Publikum richtete sich der Familienfilm „Der geheime Garten“ bei dem ein Waisenkind bei seinem Onkel einen einen magischen Garten entdeckt. Ab 18 Uhr machten sich zwei Brüder in „25 km/h“ nach der Beerdigung ihres Vaters auf den Weg einen Kindheitstraum in die Tat umzusetzen und vom Schwarzwald an die Ostsee auf ihren Mofas zu fahren. Eine Reise gespickt mit viel Witz und lebensverändernden Erfahrungen. Spannender wurde es dann ab 20:30 Uhr bei der Bestsellerverfilmung „Der Gesang der Flusskrebse“. Als ein junger Mann in den Sümpfen tot aufgefunden wird, scheint die Täterin in Form der aus der Gesellschaft ausgeschlossenen Kya schnell gefunden zu sein. Doch im Verlauf der Verhandlung kommen immer mehr Argumente ans Licht, die Zweifel an der vorschnellen Verurteilung der Angeklagten hegen. Insgesamt folgten rund 60 Gäste an diesem Mittwoch der angebotenen bunten Mischung an Filmen und nahmen das Angebot in der Ferienzeit dankend an.